Dieser Artikel soll kurz zusammengefasst ein Grundverständnis für Fette geben und einen praktischen Nutzen für den Leser bieten.

Sind Fette nicht per se schlecht für uns?

Makronährstoffe sind für unseren Körper unverzichtbar. – man sagt auch sie seien essentiell. Unter dem Begriff Makronährstoffe versteht man die Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette. Moment, aber sind Fette nicht ungesund? Wie können diese denn dann zugleich essentiell für den Körper sein? Machen Fette nicht fett und verstopfen die Arterien? Zumindest wurde den Menschen das doch jahrzehntelang eingeredet. Schauen wir uns das mal genauer an:

Fette spielen in unserer Ernährung in der Tat sogar eine sehr wichtige Rolle. Hierbei unterscheidet man jedoch zwischen „Guten“ und „Schlechten“ Fetten.

Generell werden Nahrungsfette aus den folgenden Quellen gewonnen: Fleisch, Fisch, Milch, Getreidekeime, Sojabohnen, Samen und Nüsse. Wobei uns genauer gesagt die FettSÄUREN interessieren, wenn wir verstehen wollen, was Fett in unserem Körper bewirken kann.

Es gibt GESÄTTIGTE und UNGESÄTTIGTE Fettsäuren. GESÄTTIGTE Fettsäuren können von unserem Körper selber hergestellt werden. Daher benötigen wir nicht so viele davon zusätzlich aus der Nahrung. Im Gegenteil sollte sogar die Menge in der Nahrung eher reduziert werden, da wir schnell ein Zuviel davon haben. In der Medizin wird diskutiert, in welchem Maß die GESÄTTIGTEN Fettsäuren im Zusammenhang mit Herz-Kreislauferkrankungen stehen können, Gelenkentzündungen und Rheuma hervorrufen können, sowie Hauterkrankungen wie Neurodermitis und sogar Lungenerkrankungen mit verursachen können.

Im Gegensatz dazu stehen die UNGESÄTTIGTEN FETTSÄUREN. Man unterscheidet zwischen EINFACH UNGESÄTTIGT und MEHRFACH UNGESÄTTIGTEN Fettsäuren. Diese können nicht vom Körper hergestellt werden und müssen zwingend über die Nahrung zugeführt werden.

Bei den Fettsäuren unterscheidet man zwischen OMEGA 3, OMEGA 6 und OMEGA 9. Ich werde mich hier hauptsächlich auf die bekannteren OMEGA 3 und OMEGA 6 Fettsäuren beziehen. Beide Arten haben wichtigste Funktionen in unserem Körper.

OMEGA 6 fördert im Körper Entzündungen über die sog. ARACHIDONSÄURE.

Diese sollte man stets versuchen gering zu halten und abzubauen.

Wenn wir ZUVIEL Fleisch essen, fördert dies ein ZUVIEL an Omega 6 = ENTZÜNDUNGEN! 🙁

OMEGA 3 hingegen hilft im Körper Entzündungen abzubauen. 🙂

Insbesondere dienen hierzu drei OMEGA 3 SÄUREN: 

Eicosapentaensäure = EPA und Docosahexaensäure = DHA (In Fisch enthalten)

Alpha-Linolensäure = APA (In Pflanzen, Nüssen, Samen enthalten)

Alle drei Fettsäuren sollten in einem hohen Maß dem Körper täglich zugeführt werden! Meine Empfehlung liegt bei 2.000 mg durch Nahrungsergänzung in Form eines Öls oder Ölkapseln, sofern die Aufnahme durch reguläre Nahrung nicht gewährleistet ist.

Da die OMEGA 3 und die OMEGA 6 Fettsäuren chemisch betrachtet ähnlich sind konkurrieren die auch ständig, welche davon mehr in die Zellen eindringen kann, bevor es die andere tut. Merken Sie sich: JE MEHR OMEGA 3 vorhanden ist, desto mehr kann auch eingebaut werden und umso mehr Arachidonsäure kann verdrängt werden! Allerdings ist nicht die Idee, auf OMEGA 6 komplett zu verzichten, sondern das richtige Verhältnis zwischen OMEGA 3 und 6 zu beachten.

Wovon braucht man mehr? Omega 3 oder Omega 6?

Wir brauchen mindestens dreimal mehr OMEGA 3 Fettsäuren, um ein Entzündungsneutrales Verhältnis zu erreichen! Dieses erhalten wir durch den Konsum der folgenden Nahrungsmittel.

Fische: Lachs, Thunfisch, Makrele, Dorsch, Forelle, Sardine, Hering

Gemüse: Avocado, Bohnen, Sojabohnen, Spinat, Rosenkohl

Samen und Nüsse: Walnüsse, Mandeln, Leinsamen, Chia-Samen, Hanfsamen

Algen

Wußten Sie, dass sich die Bevölkerung in der Regel im Verhältnis 15 (Omega 6) zu 1 (Omega 3) und Jugendliche sogar im Verhältnis 25 (Omega 6) zu 1 (Omega 3) ernährt? Das sind aus meiner Sicht katastrophale Verhältnisse und könnte bereits dadurch das Ansteigen der Entzündungsbasierenden Erkrankungen bereits im jungen Alter erklären. Diese erhöhten Omega 6 Fette kommen aus FastFood, Wurstwaren, Margarine, Sonnenblumenöl als beliebteste Quellen für schlechte Fettsäuren.

Mein Fazit: Mehr vom „richtigen“ Fett, DAS ist nett!

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Constantin Mock, Heilpraktiker