Krampfadern lassen sich bereits optisch sehr gut von gesunden Venen unterscheiden. Der Name Krampfader kommt vom altdeutschen Begriff „krumme Ader“. Der Name ist Programm. Krampfadern sind geschlängelt, mit der Zeit immer erhabener und gut fühlbar, da sich das Blut in ihnen staut. Sofern eine Vene noch gesund ist, liegt sie meistens optisch unter der Haut. Selbst wenn sie sichtbar erhaben in der Haut zu sehen ist, bleibt sie länglich, wohl geformt und ohne Schlängelungen.

Manchmal verwechseln Klienten gesunde Venen mit Krampfadern, weil sie blau durch die Haut schimmern. Dieses Durchschimmern ist gerade bei hellen Hauttypen häufig gegeben und völlig normal. Die Sichtbarkeit des Gefäßes durch die Haut ist noch kein Anzeichen für eine Krampfader. Die Fußvenen treten sogar häufig prall gefüllt hervor, was auch noch kein Zeichen für Krampfadern ist. 

Das pralle Hervortreten ist der Schwerkraft geschuldet, die sich in den Füßen am stärksten auswirkt. Im Stehen stellen die Füße die tiefsten Punkte des Körpers dar. Auf den Füßen lastet das Gewicht des gesamten Körpers und des darin fließenden Blutes. Da ist es völlig normal, dass sich auch gesunde Fußvenen abzeichnen. Diese gesunden Venen unterscheiden sich von Krampfadern darin, dass sie sich nicht schlängeln. Ich behandle natürlich nur krankhaft veränderte Venen mit Kochsalz.

Zeit & Kosten

Aufwandsvergleich

 

 

 

Operation (OP) (Stripping, Laser-, Kälte-, Radiosondenverfahren) Krampfaderbehandlung mit konzentrierter Kochsalzlösung
  • Narkose- bzw. Anästhesierisiko
    • kein Narkose- bzw. Anästhesierisiko
  • Risiko für Nerven- oder Lymphgefäßschäden
    • geringes Risiko für Nerven- oder Lymphgefäßschäden
  • Wickel und/oder Stützstrümpfe für 4-6 Wochen
  • i.d.R nicht erforderlich
  • Arbeitsunfähigkeit / Krankenstand mehrere Tage bis Wochen
  • Volle Leistungsfähigkeit nach 2 – 14 Tagen z. B. Joggen, Fahrradfahren
  • Schmerzen über den gesamten Heilungsprozess des verletzten Gewebes.
  • Schmerzfrei nach ca. 2 – 14 Tagen (falls überhaupt Schmerzen)
  • Blutergüsse aufgrund der herausgerissenen Seitenastvenen beim Stripping mit Thrombosegefahr und Notwendigkeit der Einnahme von chemischen Antithrombosemitteln.
  • selten Blutergüsse, Thrombosen möglich falls ins tiefe Venensystem injiziert wird.
  • Mehrere Stunden bis Tage Zeitaufwand durch kumulierte Warte- und Untersuchungszeit beim Hausarzt, beim Facharzt (Phlebologen) und in der Klinik wo letztlich der Eingriff vorgenommen wird. Zusätzlich nochmals mögliche Erhöhung dieses Zeitaufwandes durch die Nachuntersuchungen und ggf. Nachbehandlung aufgrund möglicher  Nebenwirkungen. Dies alles kostet Nerven, Energie, Zeit und Geld.
  • Keine bis max. 15 Minuten Wartezeit vor dem vereinbarten Termin. Maximal zwei Stunden Untersuchungs- und Behandlungszeit im ersten und ggf. einzig notwendigen Termin. IdR keine Nachbehandlung notwendig, keine Nachkontrolle, wenn alles optimal verlaufen ist und die Ader komplett verschwunden ist. In Ausnahmefällen, wenn mehrere Krampfadern vorhanden sind können auch ca. 1-4 Nachtermine notwendig sein.
  • Einnahme von Medikamenten zur Nachsorge gegen Thrombosebildung und zur Schmerzlinderung.

  • Nachbehandlung durch Homöopathie und Pflanzencreme.

Kosten: Bis zu 4.000 Euro pro Bein

Kosten: Zwischen 250 Euro und 1.000 Euro (je nach Aufwand)